Als Gewinnerin des Bundeswettbewerbs „Mehr Sprachen – mehr WIR“ reiste Leann Boon (7b) am 6. März nach Berlin. Dabei erwartete sie ein vielfältiges Programm rund um Workshops und Sightseeing. Die zwei Tage standen unter dem Motto: Würdigung, Kennenlernen und dem gemeinsamen Feiern von Sprachenvielfalt. Ein besonderes Highlight war dabei ein Besuch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).
Gleich zum Auftakt der Veranstaltung wurden die Gewinner:innen von Vertreter:innen des Arbeitsstabs der Integrations- und Antirassismusbeauftragten der Bundesregierung begrüßt. Im BMAS war Raum für Fragen, Kennenlernen und gemeinsamen Austausch. Anschließend gab es ein kleines Berlin-Sightseeing-Programm für die bundesweit angereisten Gewinner:innen mit einer Besichtigung der Kuppel des Reichstags.
Der zweite Tag hielt ein vielfältiges Programm bereit. Die Schüler:innen nahmen an einem Rhetorik-Training teil, in dem sie sich unter anderem mit dem Umgang mit Lampenfieber sowie mit Stimmtraining beschäftigten.
Der Wettbewerb, initiiert von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, zugleich der Beauftragten der Bundesregierung für Antirassismus, gibt Jugendlichen die Chance, ihre Sprachkompetenz zu zeigen und macht Mehrsprachigkeit als große Stärke sichtbar.
Im Wettbewerb traten 240 Schüler:innen ab der 7. Klasse mit zweisprachigen Reden in drei verschiedenen Klassenstufenkategorien an. Gewonnen haben jeweils die vier besten Redner:innen aus drei Klassenstufenkategorien (7/8, 9/10 und 11+). In Beiträgen auf Deutsch und Mandarin, Polnisch, Ungarisch, Ukrainisch, Englisch, Spanisch, Arabisch, Isländisch, Aserbaidschanisch, Plattdeutsch und Persisch hatten sie ihre Perspektive geteilt und dabei gezeigt: Sprachenvielfalt ist ein großer Schatz.

© DKJS / Dorothea Tuchl
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