Am 19. Februar 2026 nahmen Justus und ich, Moritz, als Schulsieger des Graf-Engelbert-Gymnasiums am Regionalwettbewerb von Jugend debattiert im Verbund Arnsberg 1 teil. Der Wettbewerb fand im F-Gebäude des Max-Planck-Gymnasiums Dortmund statt. Uns begleiteten an diesem Tag Frau Reininghaus und Herrn Ullrich, die uns unterstützten und motivierten. Der Tag begann für uns relativ früh, da wir aus Bochum nach Dortmund anreisen mussten. Ab 8:30 Uhr startete die Registrierung der Debattanten und der Juroren. Um 9:20 Uhr wurden alle Teilnehmer offiziell begrüßt und über den Ablauf informiert. Anschließend folgte das Debattantenbriefing, während die Juroren separat vorbereitet wurden. Für den Wettbewerb war ein ganzer Gebäudekomplex reserviert, was die Organisation sehr übersichtlich machte. Überall hingen Schilder mit den Debattenräumen, Partnern und Themen, die wir im Vorfeld vorbereitet hatten. Um 10:15 Uhr begann die Hinrunde der Qualifikationsdebatten, um 11:15 Uhr folgte die Rückrunde. In unserer Altersgruppe, den Klassen 8-10, wurden unter anderem folgende Fragen debattiert: Soll auf allen öffentlichen Plätzen in Dortmund kostenloses WLAN angeboten werden? Soll für Privatgärten eine insektenfreundliche Gestaltung vorgeschrieben werden? Sollen Tierbesitzer zu einer Tierkrankenversicherung verpflichtet werden? Die Positionen wurden zugelost. In unserer ersten Debatte traten wir als Contra 2 an, in der zweiten als Pro 1. Jede Debatte wurde von drei Juroren und einem Zeitwächter begleitet. Nach jeder Runde mussten wir den Raum verlassen und wurden etwa 15 Minuten später wieder hineingebeten, um ein ausführliches Feedback zu erhalten. Bewertet wurden unter anderem Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Um 12:30 Uhr wurden die Finalisten bekannt gegeben. Nach einer Mittagspause begann um 13:45 Uhr das Finale der Altersgruppe 2, gefolgt vom Finale der Altersgruppe 1 um 14:15 Uhr. Die Streitfrage lautete: “Sollen Tierbesitzer zu einer Tierkrankenversicherung verpflichtet werden?” Vor großem Publikum in der Aula herrschte eine besonders gespannte und zugleich respektvolle Atmosphäre. Gegen 15:00 Uhr folgten die Rückmeldungen der Jury und die Siegerehrung, bevor die Veranstaltung um 15:30 Uhr offiziell endete. Für uns war dieser Tag eine sehr wertvolle Erfahrung. Wir haben gelernt, strukturierter zu argumentieren, spontan auf Gegenargumente zu reagieren und auch unter Druck ruhig zu bleiben. Besonders beeindruckend war die faire und sachliche Diskussionskultur. Es ging nicht nur ums Gewinnen, sondern vor allem um Austausch, neue Begegnungen und die Freude am Debattieren.
Moritz Hollmann
