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Das war das Sommerkonzert am GEG

Mit lang anhaltendem Applaus endete am Mittwochabend das Sommerkonzert des Graf-Engelbert-Gymnasiums. Ein Abend, der eindrucksvoll zeigte, wie vielfältig das musikalische Leben an der Schule ist. Rund zweieinhalb Stunden lang präsentierten Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen gemeinsam mit ihren Lehrkräften ein abwechslungsreiches Programm aus Pop, Klassik, Tanz und Akrobatik.

Bereits der Auftakt machte Lust auf mehr: Eine stimmungsvolle Lichtshow zu „Don’t You Worry Child“ tauchte die Aula in besondere Atmosphäre, bevor Frau Dr. Amscheidt die zahlreichen Gäste begrüßte. Charmant und souverän führten Theoman Vogt und Stella Trampnau durch das Programm und sorgten mit ihrer Moderation für einen roten Faden durch den Abend.

Den ersten musikalischen Akzent setzte die Klasse 6c mit „Can’t Stop the Feeling“ – ein Titel, der zugleich das Motto des gesamten Abends hätte sein können. Mit viel Spielfreude und sichtbarer Begeisterung folgten Hanna und Maja aus der 5a mit Rihannas „Diamonds“, begleitet von Jonte (6c), Alexander (5d) und Till (6e). Aber natürlich dürfen auch Klaviersolo (Tim, 5d) sowie unsere Tanz-AGs nicht fehlen. Teoman aus der 10d mit Westerngitarre und Gesang, aber auch die Chor-AG mit den ABBA-Klassikern „Dancing Queen“ und „Mamma Mia“ sorgten für begeisterte Reaktionen im Publikum. Spätestens jetzt war die Aula bestens in Stimmung.

Immer wieder wechselten sich Gesang, Instrumentalmusik und Tanz ab und machten den besonderen Reiz des Konzertabends aus. Gemeinsam mit der Band-AG überzeugte Mailyn To Uyen Do mit den Songs „Stay“ und „Wicked Game“ alle von ihrer außergewöhnlichen Stimme, bevor die Klasse 6e mit dem Titel „Hoch“ den ersten Teil des Konzerts kraftvoll abschloss.

Während der Pause nutzten viele Gäste die Gelegenheit, sich an den Ständen der Schülervertretung und der Q1 mit Getränken und kleinen Speisen zu stärken und über die bisherigen Darbietungen ins Gespräch zu kommen.

Nach der Pause knüpfte das Programm nahtlos an das hohe Niveau des ersten Konzertteils an. Die Orchester-AG eröffnete mit „APT.“ und dem bekannten „Ghostbusters“-Thema, bevor Cäcilia Grefen am Klavier mit Griegs „Hommage à Chopin“ beeindruckte. Die Turn-AG zeigte anschließend zu „Cheap Thrills“ eine mitreißende Choreografie voller bemerkenswerter Akrobatik.

 

Ein besonderer Moment des Abends war der Auftritt von David Kamani, der auf der Santur, einem traditionellen persischen Saiteninstrument, zwei Stücke spielte und damit die Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine musikalische Entdeckungsreise mitnahm. Im weiteren Verlauf wechselten sich moderne Bandmusik, barocke Musik von Pachelbel und weitere Tanzbeiträge gekonnt ab. Gerade diese Mischung machte den besonderen Charakter des Sommerkonzerts aus!

Zum Finale ließ die Band-AG mit „The Visitor“, „Great Balls of Fire“ und „No More Tears“ die Aula beben. Dröhnender Bass (Zoe, Q1 und Florian, Ef im Wechsel), schnelle Gitarrenriffs (Maximilian, Ef) und eindrucksvoller Gesang (Milla, Q1) wurden mit virtuosen Schlagzeugspiel (Nils, Ef) zu einem festivalhaften Gesamtsound verschmolzen, den man an einer Schule nicht erwarten würde. Doch den lautesten Applaus des Abends erhielt schließlich das öffentliche Geheimnis – der Auftritt von „Teach That“: Mit „Durch den Monsun“ und „I want it that way“ brachte sie die Aula endgültig zum Beben. Standing ovation und lautstarkes Misingen der Refrains waren die Folge und die gesamte Schulgemeinde feierte den gelungenen Abschluss eines außergewöhnlichen Konzertabends.

Das Sommerkonzert 2026 war weit mehr als eine Aneinanderreihung musikalischer Beiträge. Der lang anhaltende Applaus am Ende des Abends war deshalb nicht nur Anerkennung für die einzelnen Auftritte, sondern ein Dankeschön an alle, die diesen besonderen Konzertabend möglich gemacht haben: von den Schüler(inne)n und Lehrer(inne)n über die Eltern bis hin zum Förderkreis, dem Schulhausmeister und den Reinigungskräften. Auch so kann Schule aussehen.

Artikel: Anna Katharina Heukeroth (6e) und Herr Denno
Fotos: Herr Denno und Herr Wittrien